Sonntag, 17. Januar 2016

Pai, Thailand

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Pai, das Herz der Hippies und das "must-see" der Backpacker! Es handelt sich um ein kleines Bergdorf, ca. drei Autostunden von Chiang Mai entfernt gen Norden. Fünf Nächte habe ich in eisiger, ungewohnter Kälte dort verbracht. Mit einigen Freunden, die ich auf Koh Lanta kennengelernt hatte, bin ich zu einem Wasserfall durch den Dschungel gewandert. Nach zwei-stündiger Tour gab es ein leckeres Picknick am Wasserfall! Baden war ich dort jedoch nicht. Außerdem kann man auf einigen Bildern "hotsprings" erkennen, heiße, natürliche Quellen, die wiederum zu warm zum Baden waren. In Pai lässt es sich super wandern, zum Beispiel auf dem Pai Canyon! Dies ist eine Art Gebirgskette, mit schmalen, kleinen Pfaden. Der "Landsplit" ist ein Riss in der Erde, der 2011 entstand! Außerdem ging es einen Tag zum "Lod Cave", einer riesigen Höhle, die man mit einem Bambusfloß durchquert hat. Allgemein bietet Pai einfach eine wunderschöne Natur, Flora und Fauna! Biologisch, gesund, vegetarisch, vegan und vor allem natürlich steht hier an erster Stelle. Das Essen war ein Traum! Zumindest für die Veganer oder Vegetarier! Ansonsten kann man in Pai super gut abschalten, entspannen und dem Trubel von Chiang Mai entkommen. 

Mittwoch, 13. Januar 2016

Ayutthaya, Thailand

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Von Khao Lak ging es über Bangkok nach Ayutthaya! Ein kompletten Tag habe ich dort verbracht, was auch völlig ausreichend war um die Tempel zu besichtigen. Jetzt bin ich erstmal ausgetempelt! Ayutthaya ist die ehemalige Hauptstadt Thailands und war im 18. Jahrhundert die wichtigste Metropole des südostasiatischen Festlands! Die Ruinen, der nach einem Krieg zerstörten Altstadt, sind heute als Geschichtspark Ayutthaya geschützt, gehören zum UNESCO Welterbe und sind die wichtigste Sehenswürdigkeit der Stadt. Ich schätze, dass es um die 50 Tempel bzw. Überreste davon sind. Mit dem Fahrrad bin ich "die Insel" auf und ab geradelt. Der Zwischenstopp in dieser Stadt war es wirklich wert! Sogar bei Nacht sind einige Tempelanlagen beleuchtet, was wirklich einen wunderschönen Anblick bietet.
Von Ayutthaya ging es weiter mit dem Zug in den Norden: Chiang Mai!

Dienstag, 12. Januar 2016

Khao Lak/ Similan Island, Thailand

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Von Koh Lanta ging es weiter nach Khao Lak, wo ich nur drei Tage insgesamt verbrachte, da es sich als Familiendomizil und Resortparadies entpuppte. Dennoch bietet der Ort wunderschöne lange Sandstrände, einen Nationalpark und Wasserfälle ohne Ende. Wie so oft, habe ich mir ein Moped geliehen und bin zu einer Schildkröten Auffangstation gefahren. Dort werden kranke oder verletzte Schildkröten versorgt und verpflegt solange sie wieder gesund und munter sind, dann gehts nämlich zurück ins offene Meer! Babyschildkröten werden ebenso eingesammelt und mindestens ein Jahr lang großgezogen, bis sie wieder freigelassen werden. Die hohe Umweltverschmutzung führt am häufigsten zu Verletzungen,  denn Schildkröten verfangen sich im Plastikmüll und verwechseln diesen sogar mit ihrer Nahrung, sodass oftmals der Dreck in ihren Mägen landet. Diese Organisation hilft den bedrohten Tieren und unterstützt sie, wo sie nur kann!
Anschließend bin ich zu zwei verschiedenen Stränden gefahren, habe mir vorher mein Picknick aus frischer Kokosnuss, Wassermelone und Bananen zusammengestellt und am Abend einen wunderschönen Sonnenuntergang genossen. Am nächsten Tag ging es morgens zu einem Schnorchelausflug auf die Similan Inseln, die vergleichbar mit den Seychellen sind! Es war ein super gelungener Ausflug, wären da bloß nicht wieder die Massen an Touristen gewesen. Aber was soll man schon erwarten, wenn man solch ein Angebot wählt, welches jede Touristeninformation anbietet. Ein paar Schnorchelstopps in türkisblauem und glasklarem Wasser, ein leckeres Mittagsbuffet und Aufenthalt an zwei Stränden beinhaltete das Programm. Im Großen und Ganzen war es eine echt coole Sache! 
Next destination: Ayutthaya, die ehemalige Hauptstadt Thailands! 

Freitag, 1. Januar 2016

Koh Lanta, Thailand

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Wenn man den Partytrubel von Koh Phangan satt hat, ist Koh Lanta genau der richtige Ort zum Entspannen. Etliche, fast menschenleere, weiße Sandstrände laden zum Sonnenbaden ein. Ich habe acht Tage auf der Insel verbracht, jeden Strand mit dem Moped abgeklappert, Koh Lanta Old Town besichtigt, mir eine Thai Massage gegönnt und eine Schnorcheltour mitgemacht. Diese Tour war echt besonders! Wir sind im Dunkeln durch eine Höhle, mitten auf dem Meer, geschwommen und kamen plötzlich an einem kleinen Strändchen wieder an. Ein geheimer Ort, der nur über den Höhleneingang erreichbar war und früher von Piraten als Versteck für ihre Schätze genutzt wurde. Wirklich atemberaubend!
Ich muss sagen, dass ich dort bis jetzt auch die schönsten Sonnenuntergänge genossen habe! Außerdem bin ich für einen Tag nach Koh Phi Phi gefahren, um den berühmten Strand "Maya Bay" wenigstens mal gesehen zu haben. Also auf dieser Insel könnte man schon von Massentourismus sprechen! Im Minutentakt legen Boote am Pier an und laden hunderte von Touristen auf und ab. Die recht kleine Insel ist komplett überfüllt. Für mich war die Tagestour völlig ausreichend, denn ich habe zu Gesicht bekommen, was ich sehen wollte: Maya Bay, Monkeybeach, Blue Lagoon. Um "Maya Bay" betreten zu können wurden nochmal 10€ verlangt, also entschied ich mich auf dem Boot zu bleiben, mir das ganze Gedränge am Strand vom Boot aus anzuschauen und von dort aus in Ruhe Bilder zu machen. Am Monkeybeach, der nun wirklich mega winzig war, konnte man eine Affenfamilie beobachten, die es wahrscheinlich schon gewöhnt ist 24/7 fotografiert und angegafft zu werden. Don't feed the monkey! Dafür ist das Wasser in der blauen Lagune herrlich türkis und extrem klar! Zwei Schnorchelstopps waren noch inklusive und dann ging es wieder zurück zum Pier. Bevor es jedoch nach Koh Lanta ging, bin ich noch schnell zu einem Aussichtspunkt gelaufen, um einen Überblick über Koh Phi Phi bekommen zu können! Es ist wirklich eine wunderschöne Insel, wäre sie nicht so überlaufen! In diesem Sinne war es die Erfahrung wert, ich würde dort aber definitiv nicht länger bleiben wollen. 
Silvester habe ich dann am Stand von Koh Lanta verbracht, wo es eher entspannt zuging. Um 0 Uhr hatte man eine perfekte Sicht auf ein riesiges, buntes Feuerwerk und unzählige Feuerballons wurden in die Luft gelassen. In solchen Momenten vermisse ich natürlich Familie, Freunde und vor allem meinen Freund. Ich bin jetzt übrigens seit ca. einer Woche alleine unterwegs! Bisher finde ich das sogar besser, denn ich kann machen was ich will, wann ich will und wielange ich will! Ab und zu genieße ich es einfach, Zeit für mich und mit mir zu haben und man trifft einfach so viele coole Leute, die auch alleine reisen. 
Bevor es in den Norden Thailands geht, habe ich noch drei Tage in Khao Lak verbracht, einem Ort an der Westküste. Dann gehts weiter nach Chiang Mai, via Bangkok und Ayutthaya!