Samstag, 16. April 2016

Ho Chi Minh, Vietnam

e n e r g e t i c v i e t n a m












Meine Reise durch Vietnam habe ich im Süden in Ho Chi Minh City gestartet. Das erste Auffällige war der Verkehr. Dazu kann ich nur sagen überfüllt, rasant, chaotisch und gefährlich. Selbst auf dem Fußgängerweg war man nicht sicher! Man muss also unbedingt immer mit offenen Augen durch die Stadt laufen und nicht zu viel träumen! Anfangs war es natürlich wieder eine völlige Umstellungen, von ruhigen Stränden auf den Philippinen in die turbulente Großstadt. Auf Empfehlung meiner Großeltern habe ich das bekannte Wasserpuppentheater besucht, was wirklich witzig war! Neben der Livemusik tanzten die Puppen im Wasser, das war mal was ganz Anderes und extrem amüsant! Im Großen und Ganzen gibt es nicht viel zu sagen, es ist eben eine aufregende, aufgeweckte Stadt, wie jede andere. 

Fazit

F a z i t P h i l i p p i n e n

Die Philippinen waren definitiv ein Highlight meiner Reise! Als kleines Kind war es immer ein Traum, eines Tages auf die Philippinen zu fliegen und jetzt ist es Realität geworden. Mein Fazit ist kurz und knapp: Ich wäre gerne länger geblieben und werde auf jeden Fall wieder kommen! 
Die Leute, die ich getroffen habe oder die mich aufgenommen haben waren immer super gastfreundlich und warmherzig. In diesem Land wird sehr viel Fast Food gegessen, weshalb ich nur selten die traditionelle Küche zu Gesicht bekam. Dennoch hatte ich ein Lieblingsgericht: Kale Kale, eine Art Gemüsepfanne in einer cremigen Erdnusssoße mit Reis. Außerdem habe ich Halo Halo Eis probiert. Halo Halo bedeutet Mix Mix, das Eis wird also wie ein McFlurry mit Süßkartoffeln, Bohnen, süßem Mais, Möhren und Cornflakes vermischt. Das klingt natürlich total ungewöhnlich, war aber richtig lecker! 
Dadurch, dass die Philippinen aus tausenden kleinen Inseln/Insel Gruppen bestehen, gibt es unendlich viele Möglichkeiten ruhige, weniger überlaufene Ecken zu finden. Da fällt mir ein, dass es auch immer sehr einfach war sich zu verständigen, da die Englischkenntnisse der Philippinen sehr gut sind! Insgesamt behalte ich das Land in wunderbarer Erinnerung, strahlender Sonne, glasklarem Wasser und weißen Stränden! 

Montag, 11. April 2016

Linapacan, Philippinen

a d o r a b l e p h i l i p p i n e s




























Die Endstation der Philippinen war Linapacan, eine kleine Insel zwischen den Haupttouristenzielen El Nido und Coron. Auf Linapacan gibt es ein Hotel und dementsprechend wenige Touristen. Ein kleines Bötchen brachte mich zur 40 Minuten entfernten, noch kleineren Insel Dimancal. Dort gibt es keinen Straßenverkehr, keinen Strom, keine Grundwasserversorgung, keine Supermärkte oder WLAN. Schon im Voraus hatte ich mich über das Naturcamp auf dieser unentdeckten Insel erkundigt. An diesem wunderschönen Ort verbrachte ich den Rest meiner "Philippinen-Zeit", eine Woche, mit zehn anderen Volunteers. Man kann sich also vorstellen, dass wir in einer Art Survival Camp gelebt haben. Jeder hatte sein eigenes " Grundstück" mit Zelt oder Hängematte, was er nach Belieben umgestalten und dekorieren durfte (Wegmarkierung aus Muscheln oder Kokosnussschalen, Wäscheständer aus Bambusstäben, Sichtschutz aus Palmenblättern, usw.). Unsere Aufgaben als Volunteers waren beispielsweise Kochen für die ganze Gruppe, Bauen von Tisch/Stuhl/Regal aus Naturmaterialien wie Kokos, Bambus und anderes Holz, Säubern des Areals und ganz wichtig: entspannen! Es wurden lediglich zwei Stunden "Arbeit" pro Tag verlangt, was auch auf Grund der Hitze völlig ausreichend war, den Rest des Tages wurde die Insel erkundet, geschnorchelt oder in der Hängematte geschlafen. Auf dieser Insel konnte man einfach mal so richtig abschalten. Die Einheimischen dieser Insel verkauften uns manchmal frischen Fisch, Tintenfisch, Bananen und Kokosnüsse. Einmal gingen uns die Trinkwasservorräte aus und es blieb nichts anderes übrig als frische, grüne Kokosnüsse bei den Dorfbewohnern zu bestellen, um diese zu trinken. Das war schon ein Abenteuer! Geschirr wurde im Meer gespült, Duschen und eine richtige Toilette existierten nicht und Handys konnten tagsüber über eine Solarzelle aufgeladen werden. Auf der Insel hatte ich so mit die beste Zeit meiner Reise erlebt! Morgens vom Meeresrauschen geweckt zu werden, in der Mittagshitze im türkisblauen Wasser zu Schnorcheln und abends den unglaublich klaren Sternenhimmel zu betrachten war wirklich ein Traum! Der Abschied fiel dementsprechend schwer. Von dort ging es zurück nach Puerto Princesa zum Flughafen, von wo ich dann weiter nach Vietnam geflogen bin.

Montag, 4. April 2016

El Nido, Philippinen

a d o r a b l e p h i l i p p i n e s 















In El Nido angekommen, kam es für mich überhaupt nicht in Frage eine der großen beworbenen Touri-Touren zu Lagunen, Höhlen oder Stränden zu machen. Wie eigentlich fast immer, habe ich auf eigene Faust die Umgebung erkundet. Zu Fuß habe ich einen der wunderschönen Strände erreicht, wo ich bis zum Sonnenuntergang blieb. Davon kriege ich echt nicht genug, es ist immer wieder aufs Neue ein unglaublicher Anblick! El Nildo selbst hat nicht viel zu bieten, außer enge Gassen, ausgebuchte Hotels und haufenweise Backpacker. Deshalb habe ich mir ein Moped geliehen, um den Nacpa Beach, oder auch Twin Beach genannt, zu erkunden. Das war so ziemlich das erste Mal, wo ich aus dem Staunen nicht mehr rauskam. Ein fast menschenleerer Strand, breit, weiß und unfassbar sauber! Am liebsten wäre ich dort nicht mehr weggegangen, doch am nächsten Tag ging es schon wieder weiter nach Linapacan. 

Dienstag, 22. März 2016

Puerto Princesa, Philippinen

a d o r a b l e p h i l i p p i n e s 


Huch, was machen denn die Philippinen auf meinem Blog? Ja, ich bin auf die Philippinen geflogen und das war vorher nie so geplant! Planen ist doof. Das lernt man beim Reisen! Am Besten ist man spontan und so bin ich spontan dort gelandet. Was ich dort gesehen habe lässt sich kaum in Worte fassen! 
Die Anreise war jedoch weniger schön. Von Phnom Penh flog ich nach Kuala Lumpur in Malaysia, dann nach Manila und von dort nach Puerto Princesa. Wenn man dann noch was Falsches gegessen hat und unter höllischen Magenschmerzen leidet, wird die ganze Sache noch unangenehmer. Puerto Princesa ist nicht besonders aufregend, deshalb habe ich mich dort nur auskuriert, bis ich wieder einigermaßen fit war. Drei Tage wohnte ich bei einer jungen Philippinerin, mit der ich mich auf Anhieb super verstand! Ihr Haus war etwas außerhalb der Stadt. Das einzige, wovon ich berichten kann, ist die Underground River Tour. Mit dem Minivan ging es morgens zu einem der sieben Weltwunder, dem Underground River. Man denkt jetzt sicherlich wow, aber ich wurde tatsächlich enttäuscht. Eine 30-minütige Bootstour durch eine weniger spektakuläre Höhle, war das Ergebnis. Während dieser Tour bekam jeder einen Audioguide, was eigentlich überhaupt keinen Sinn machte, da der Fahrer die ganze Zeit sprach. Leicht genervt, in einem Ohr die deutsche Stimme, im Anderen den super gelaunten Fahrer, versuchte ich überhaupt irgendetwas zu verstehen. Also ganz ehrlich, ich habe schon viel schönere Höhlen gesehen und ein Weltwunder war das jetzt auch nicht. In Puerto habe ich leider auch keine Bilder gemacht. Von dort ging es in den Norden Palawans, El Nido. 

Fazit

F a z i t K a m b o d s c h a

In Kambodscha war ich insgesamt nur zwei Wochen unterwegs, was ja viel zu kurz war! 
In jedem Land hatte ich bis jetzt einen Wow-Moment, was das Essen angeht. In Kambodscha war es die Kürbissuppe! In solchen Momenten genieße ich jeden Löffel, es kommt nämlich auch häufig vor, dass man von seinen Erwartungen enttäuscht wird. In Kambodscha hatte ich aber glücklicherweise sehr viele gute Geschmackserlebnisse. Allgemein dreht sich fast alles in meiner Reise um Essen! Es ist einfach ein riesiger Unterschied zur deutschen Küche und ich bin immer wieder neugierig und offen Neues zu probieren, was es Zuhause natürlich nicht gibt. So habe ich zum Beispiel typisch gegrillten, süßen Klebereis im Bananenblatt gegessen, eine Art Reiscrepe (knusprig) mit einer mir unbekannten, süßen Füllung, Zuckerrohrsaft, der nach Mandarine schmeckt, verschiedenste Pilzarten, die ich so noch nicht gesehen habe und Instant-Noodle-Soups. Ja, es ist erstaunlicherweise total normal, diese künstlichen, unnatürlichen, ungesunden Instant Nudelsuppe in allen Variationen als Mahlzeit zu essen. Als Vegetarier ist es immer noch schwer, da einfach sehr viel Fisch und Fleisch und andere Tiere gegessen werden. Dafür habe ich unglaublich viele Früchte gegessen in Kambodscha. Zum Frühstück ging es zum Markt, ein Kilo Bananen, vier Mangos für ca. 2€. Drachenfrucht, Ananas, Melone und Passionsfrucht standen außerdem auf der Speisekarte (aber das ist ja auch nichts Neues mehr). Fazit Ende.