Mittwoch, 20. September 2017

Ella, Sri Lanka

f a s c i n a t i n g s r i l a n k a















Von Weligama nach Ella reiste ich mit dem Bus. Ich stieg drei Mal um und erreichte mein Hostel nach 6h Fahrt. Als ich in Ella ankam regnete es und es wurde so langsam dunkel. Das Hostel lag 20 Minuten außerhalb der Stadt und bot eine schöne Aussicht über die hügelige Umgebung. Dort schlief man in Zelten, die Temperaturen waren angenehm, sodass man gut schlafen konnte. Ich lernte eine Gruppe aus Kanada kennen, mit der ich am nächsten Tag den Ella Rock bestieg und die "9 Arch Bridge" besichtigte. Das Wetter war gut, leicht bewölkt aber kein Regen. Zum Mittag bestellte ich Rice and Curry und bekam eine riesige Portion, die mindestens für zwei Personen gereicht hätte. Ich ließ mir den Rest einpacken, weil es so lecker war! Es wird immer Reis mit drei bis vier verschiedenen Curry serviert, meistens aber "Dhalcurry", "Kokossambol" und "Ladyfingercurry". Die Schärfe ist angenehm. Am späten Nachmittag fuhren wir zu einem eher unbekannten Wasserfall in der Nähe des Hostels, dort badeten sich gerade Einheimische mit Shampoo und Bürste. Ich machte neue Bekanntschaft im Hostel und verabredete mich für den nächsten Tag, um den Sonnenaufgang zu sehen und anschließend den "Little Adams Peak" zu besteigen. Wir hatten Glück mit dem Wetter, denn die Sonne schien und die Sicht war dementsprechend gut. Danach fuhr ich mit dem Bus nach Uduwalawe, um Gwen, die ich in Colombo kennenlernte, wieder zu treffen. Ich hatte ein Guesthouse gebucht, ihr die Adresse geschickt und gehofft, dass alles klappte und wir uns dort wiedersehen würden. Als ich nach anstrengender Busreise dort ankam, wartete sie seit etwa 15 Minuten auf mich - was für ein Timing! Ich war so glücklich sie wiederzusehen! 

Dienstag, 12. September 2017

Weligama, Sri Lanka

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Als ich aus dem Tuk Tuk sprang war mir klar, dass ich hier surfen lernen würde. Ein riesig langer Strand erstreckte sich vor mir und ich sah noch in der Dämmerung einige Leute, die sich mit dem Surfboard durch die Wellen schlugen. Die Hauptstraße lag direkt neben dem Meer und dahinter gleich mein Hostel. Von der Rooftop Terrasse hatte ich eine perfekte Aussicht aufs Meer. Für den kommenden Tag plante ich meine erste Surfstunde. Direkt neben dem Hostel gab es ein kleines, aber feines Restaurant. Die Speisen waren typisch "sri lankan style" und extrem günstig. Ich aß mindestens einmal täglich den Rotti mit Banane und Honig. Umgerechnet hat mich eine Mahlzeit etwa 2,50€ gekostet und dafür war es richtig gut! Am nächsten Morgen ging ich zeitig nach dem Frühstück zu einer der vielen Surfschulen und es ging dann auch direkt los. Zuerst wurde mir am Strand die Technik fürs Surfen demonstriert und erklärt. Nachdem ich mehrere Male "trocken" geübt hatte ging ich gemeinsam mit meinem Lehrer ins Meer. Er gab mir die Anweisung, wann ich mich aufs Board legen sollte, wann ich zu paddeln beginnen sollte und wann ich schließlich aufstehen sollte. Es hat mir sofort riesen Spaß gemacht und ich freute mich, wie gut es alles klappte. Selbst mein Surflehrer war erstaunt, dass es so schnell funktionierte. Nach ca. 1,5h war mein Unterricht dann leider vorbei, aber es war auch ganz schön anstrengend. Ich musste mein salzigen Mund dann erstmal mit Wasser spülen. Den restlichen Tag beobachtete ich andere Surfer vom Strand aus. Die Wellen hier waren wirklich perfekt für Anfänger und ich entschied mich den nächsten Tag nochmal mein Glück zu probieren. Gleich morgens lieh ich mir das Board für eine Stunde. Es klappte ganz gut, aber es war auch relativ voll im Wasser, was die ganze Sache etwas komplizierter und vor allem gefährlicher macht. Gegen Mittag liehen wir uns Scooter aus um die Gegend zu erkunden. Wir waren an fünf verschiedenen Stränden, die aber alle aufgrund des Monsuns nicht zum Bleiben einluden. Die Wellen waren viel zu hoch und der Platz am Strand fehlte. Dennoch sah es wunderschön aus! Nächster Stopp war dann Ella, im Landesinneren von Sri Lanka. 

Montag, 11. September 2017

Mirissa, Sri Lanka

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Mirissa war der erste Ort, indem ich baden gehen konnte. Mein Hostel war richtig schön, sehr sauber, fast leer und nur etwa 5 Gehminuten vom Strand entfernt. Mirissa an sich ist nur ein kleiner Ort mit einem mittelmäßig schönem Strand. Aufgrund der Monsunzeit waren die Wellen sehr hoch, die Strömung stark und der Platz für ein Handtuch kaum vorhanden. Ich verbrachte den Rest des Tages am Strand, las mein Buch und begann mich endlich zu bräunen. Zum Abendessen ging ich in eins der vielen Strandlokale und aß Curry "srilankan style", was richtig lecker war! Zurück im Hostel lernte ich zwei deutsche Mädchen kennen, die mir alle möglichen Insidertipps zu Sri Lanka gaben, da sie am Ende ihrer Reise angelangt waren. Wir verabredeten uns für den nächsten Tag, lagen wieder nur am Strand bei bedecktem Wetter. Da die ganzen Restaurants am Abend immer frischen Fisch anbieten, entschieden wir uns diesen mal zu kosten. Ich fragte nach dem besten Fisch, den sie anzubieten hätten und bekam einen "Red Snapper" serviert. Der war super gut und frisch! Am nächsten Morgen machten wir uns, auf Empfehlung des Hostelbesitzers, gemeinsam auf den Weg zum "Secret Beach". Dort angekommen waren wir alle extrem überrascht! Der Strand war nahezu menschenleer, abgelegen und wunderschön. Das Wetter hätte nicht besser sein können! Wir verbrachten den ganzen Tag dort und badeten in unserem "Pool", den wir (fast) ganz für uns allein hatten. 
Am frühen Abend fuhr ich dann weiter mit dem Tuk Tuk nach Weligama, eine größere Stadt, die nur 10 Minuten von Mirissa entfernt liegt. 

Sonntag, 10. September 2017

Galle, Sri Lanka

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Von Colombo fuhr ich mit dem Zug gen Süden am Meer entlang bis nach Galle. Nach dreistündiger Fahrt erreichte ich mein Ziel. Ich hatte bereits zwei Nächte im Hostel gebucht, blieb dann aber doch nur eine. Ich schaffte an einem Tag alles zu sehen, was ich sehen wollte. "Galle Fort" und die Altstadt waren wirklich schön und sehenswert. Man lief auf einer alten Burgfestung am Meer entlang und endete an einem Leuchtturm. Die Altstadt bot viele kleine Boutiquen zum Schnökern und Cafés mit einigen Köstlichkeiten. Für einen Tagesausflug ist Galle also vollkommen ausreichend! Ich wollte endlich an den Strand und so war mein nächster Halt Mirissa. 

Colombo, Sri Lanka

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Semesterferien stehen an und der Flug nach Sri Lanka ist gebucht. Vier Wochen werde ich mich in dem Land aufhalten und mich dem ein oder anderen Abenteuer stellen. Ohne einen weiteren Plan, mit Reiseführer gewappnet, mache ich mich alleine auf den Weg. Für jeden Reisenden beginnt der Trip in Colombo, da der internationale Flughafen dort in der Nähe liegt. Ich habe schon vorher gehört und gelesen, dass die Stadt nicht sehenswert wäre und es sich nicht lohnt seine kostbare Zeit dort zu "verschwenden". Ich blieb zwei Tage. Tatsächlich war die Stadt, für meinen Geschmack, nichts Besonderes. Groß, überfüllt, laut. Viele Menschen tummeln sich in den Straßen, der Verkehr ist chaotisch und der Lärm fast unerträglich. Das einzig Gute war das Hostel, in dem ich schlief. Es lag ca. 2 Gehminuten vom Meer entfernt, in einer ruhigen Nebenstraße. Ich habe schnell Kontakte geknüpft und habe so schon die ersten Tage in Gesellschaft erlebt. Ich bin durch Colombo gelaufen, auf dem großen Markt in der Innenstadt gewesen und habe einen wunderschönen Sonnenuntergang am Meer beobachten können. Es gibt nicht viel mehr von Colombo zu berichten, da ich mich ansonsten größtenteils nur von meiner langen Anreise erholt habe, um für die kommenden 3,5 Wochen fit zu sein. Außerdem musste ich für die bevorstehende Zeit überhaupt erstmal eine Reiseroute entwickeln, was mir dann aber relativ schnell gelang. In Colombo lernte ich Gwen kennen, ein Mädchen aus den Niederlanden. Wir verstanden uns auf Anhieb richtig gut, sodass wir in Kontakt blieben und später sogar eine Strecke gemeinsam reisten. 
Colombo kurz und knapp: eine große Stadt, die nicht viel zu bieten hat. Wenn man nicht viel Zeit hat, sollte man diesen Stopp auslassen. Es ist keine hässliche Stadt, es ist einfach nur nichts Spezielles. 


Sonntag, 29. Mai 2016

Mai Chau, Vietnam

e n e r g e t i c v i e t n a m


















Da ich nicht wirklich wusste, wie ich meine Zeit in Hanoi vertreiben kann, entschied ich mich für eine Nacht nach Mai Chau aufs Land zu fahren. Wie man unschwer erkennen kann, war das genau die richtige Entscheidung! Ich würde es als das ruhige Reisfeld-Paradies beschreiben. Das Programm beinhaltete eine Übernachtung in der "Nature Lodge", inklusive Verpflegung, Fahrradtour und Höhlen Besichtigung. Wir waren eine kleine Gruppe, von zehn Leuten. Dort angekommen, wurden wir mit einem unglaublich leckerem Essen begrüßt. Das war eines der besten Essen, die ich in Vietnam genießen durfte! Frische Frühlingsrollen, Bananen Salat, Kürbissuppe und duftender Reis!
 Mit dem Fahrrad sind wir dann durch den Ort geradelt, durch unzählige Reisfelder hindurch und wieder zurück. Mai Chau war irgendwie Balsam für die Seele, es war einfach so ruhig und entspannt, keine Touristen oder großartiger Lärm. Außerdem sind wir über den lokalen Markt gelaufen, wo " frisches" Fleisch verkauft wurde. Bei diesem Anblick wurde mir übel. Als Abschluss sind wir 1000 Stufen einen Berg hinauf geklettert, um eine Höhle zu besichtigen. Bei so feucht-schwülem Wetter brachte mich die Aktion ganz schön ins Keuchen und Schwitzen. Dafür war es aber wenigstens eine sehenswerte, schöne Höhle. Der kleine Ausflug neigte sich dann auch schon dem Ende zu und es ging zurück ins 4h entfernte Hanoi. Ich bin froh, die letzten Tage meiner Reise in Mai Chau verbracht zu haben, weil man dort dem Leben der Einheimischen nochmal so richtig nah war und die Umgebung so wunderschön und beruhigend in meinen Erinnerungen zurück bleibt. Fünf Monate voller Spannungen, Abenteuer, Aufregungen und Begeisterung nahmen somit ihr Ende.